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Fangmeister

Schonzeit und Mindestmaß für Bachforelle in Sachsen

In Sachsen beträgt das Mindestmaß für Bachforelle 28 cm. Die Schonzeit dauert vom 1. Oktober bis zum 30. April.

Maßgeblich ist die SächsFischVO v. 22.04.2022. Für dein Gewässer können strengere Vereins- oder Revierregeln gelten — es zählt immer der Erlaubnisschein.

Warum Bachforelle geschont wird

Die Bachforelle ist ein Winterlaicher — sie laicht von November bis Januar, während die meisten heimischen Arten das Frühjahr nutzen. Ihre Schonzeit liegt deshalb genau umgekehrt zu der von Hecht oder Rotauge: über den Jahreswechsel statt im Frühling. Sie schlägt ihre Laichgruben in überströmten Kies, und dort sind Gelege empfindlich gegen Störung. Als einzige der hier erfassten Arten ist die Bachforelle in allen 25 Regionen mit einer Schonzeit belegt.

Laichzeit: November bis Januar, in selbst geschlagenen Gruben im Kies überströmter Bachabschnitte.

Bachforelle in den anderen Bundesländern

8 von 8 verglichenen Ländern setzen ein anderes Mindestmaß als Sachsen. Eine pauschale Antwort gibt es deshalb nicht — es zählt das Land, in dem du angelst.

Bayern
26 cm
Berlin
30 cm
Bremen
30 cm
Hamburg
20 cm
Hessen
25 cm

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Alle Arten in Sachsen

Sachsen regelt 24 Fischarten.Zur vollständigen Tabelle →