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Fangmeister

Fischerprüfung üben

614 Fragen aus dem amtlichen Fragenkatalog, jede mit Antwort. Du kannst dich abfragen lassen oder einfach durchlesen. Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne Kurs dahinter, den wir dir danach verkaufen wollen.

Der Trainer merkt sich in deinem Browser, welche Fragen schon saßen, und beginnt die nächste Runde mit dem Rest. Es wird nichts hochgeladen und nichts gespeichert, was uns erreicht — der Fortschritt liegt auf deinem Gerät.

Die vier Prüfungsgebiete

Wie du damit am besten arbeitest

Nimm dir ein Gebiet vor und lass dich abfragen, statt die Liste von oben nach unten zu lesen. Der Unterschied ist größer, als er klingt: Beim Lesen erkennst du die Antwort wieder und hältst das für Wissen. In der Prüfung musst du sie aber aus dem Kopf holen, und genau das übt nur das Abfragen.

Sei beim Bewerten streng mit dir. „Wusste ich ungefähr" ist ein Nein. Eine Frage, die du auf „nochmal üben" setzt, kommt in der nächsten Runde wieder — eine, die du dir durchgehen lässt, nicht.

Die Spezielle Fischkunde ist erfahrungsgemäß das Gebiet, das am meisten Zeit frisst, weil es reines Auswendiglernen ist: welche Art wann laicht, wie sie aussieht, wo sie lebt. Fang früh damit an. Die Gewässerökologie dagegen versteht man einmal und hat sie dann — dort lohnt es sich, nach dem Warum zu fragen, statt die Antwort auswendig zu lernen.

Woher die Fragen kommen — und was fehlt

Die Fragen stammen aus demFragenkatalog zur staatlichen Fischerprüfung in Baden-Württembergdes Landesfischereiverbands Baden-Württemberg e. V., abgestimmt und genehmigt vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Stand 20.07.2024. Amtliche Fragenkataloge sind gemeinfrei.

Der Katalog ist der von Baden-Württemberg.Für die vier Gebiete hier ist das kein Problem: Fischkunde, Gewässerökologie und Gerätekunde sind bundesweit dieselben. Ein Zander laicht in Brandenburg nicht anders als am Bodensee, und ein Knoten hält überall gleich. Wie deine Prüfung aufgebaut ist, wie viele Fragen du bekommst und wie viele du richtig haben musst, regelt dagegen dein Bundesland — das erfährst du bei deinem Vorbereitungskurs oder deiner Fischereibehörde.

Das Fischereirecht fehlt hier bewusst.Im Originalkatalog stehen dazu 127 weitere Fragen, und sie sind alle baden-württembergisches Landesrecht. Wer in Niedersachsen geprüft wird und sie lernt, lernt im Zweifel das Falsche. Was wir stattdessen führen, sind dieSchonzeiten und Mindestmaße je Bundesland, recherchiert aus der jeweiligen Landesverordnung — das ist der Teil des Rechts, den du nach der Prüfung täglich brauchst.

Und 75 Fragen der vier Fachgebiete haben wir aussortiert.Das ist der unangenehme Teil, und wir schreiben ihn lieber hin, als dich damit üben zu lassen:

  • 37 Fragen brauchen ein Bild, das im Katalog danebensteht und uns nicht vorliegt — „Welche Fischart ist hier dargestellt?" steht dort 34-mal. Ohne die Abbildung ist das keine Frage, sondern ein Ratespiel. Ein Bild dazu erzeugen kommt nicht in Frage: Bildmodelle treffen Farbe und Muster, aber nicht die Flossenansätze — ausgerechnet bei Fragen, in denen es genau darum geht.
  • 20 Fragen sind reine Überschriftenüber einem Auswahlblock: „Welche Aussage ist richtig?" — und darunter stünden im Heft vier Möglichkeiten. Allein gestellt ist auch das nicht beantwortbar.
  • 7 Fragen nennen Baden-Württemberg im Text,obwohl sie nicht im Rechtskapitel stehen — etwa „Welche Arten des Angelns sind in Baden-Württemberg verboten?" unter Gerätekunde. Für dich zählt, was dein Land verbietet.
  • 11 Fragen standen doppelt — dieselbe Frage mit je einem anderen Teil der Antwort. Die haben wir zusammengeführt, statt sie zu löschen: „Welche Angaben sind für die Fangstatistik wichtig?" ist jetzt eine Karte mit allen Angaben statt drei Karten, die sich zu widersprechen scheinen.

Bleiben 614 Fragen, die aus sich heraus beantwortbar sind. Uns ist das lieber als 689, von denen bei etwa jeder 9. nicht erkennbar ist, was eigentlich gefragt ist.

Bevor du zur Prüfung gehst