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Fangmeister

Gewässerökologie und Fischhege

207 Fragen aus dem amtlichen Fragenkatalog, mit Antwort. Wie ein Gewässer funktioniert: Sauerstoff, Nährstoffe, Gewässerzonen, Besatz und was Hege in der Praxis heißt.

Du kannst dich abfragen lassen — der Trainer merkt sich in deinem Browser, was schon saß, und beginnt die nächste Runde mit dem Rest. Oder du liest die Liste unten einfach durch. Beides kostet nichts und braucht keine Anmeldung.

Alle 207 Fragen zum Nachlesen

Jede Frage einzeln aufklappbar — zum Durchblättern, Nachschlagen oder Ausdrucken. Die Nummer ist die des amtlichen Katalogs.

  1. 344Welches Merkmal ist typisch für ein nährstoffreiches, stehendes Gewässer?

    Durch Plankton getrübtes Wasser

  2. 345Welches Stillgewässer wird vorwiegend durch Grundwasser gespeist?

    Nicht angebundener Baggersee

  3. 346Was ist charakteristisch für einen Forellensee?

    Am Grunde des Gewässers ist der Sauerstoffgehalt ganzjährig hoch

    Der Gewässergrund ist meist steinig oder felsig und zeigt keine Schlammablagerungen

  4. 347Was ist charakteristisch für einen nährstoffarmen See?

    Hohe Sichttiefe

    Hoher Sauerstoffgehalt

    Hoher Sauerstoffgehalt auch in den Tiefenzonen

  5. 349Sollten Baggerseen Flachwasserzonen mit Unterwasserpflanzen, Schwimmblattpflanzen und Schilfgürtel aufweisen?

    Ja, sie fördern das Aufkommen von Fischnährtieren und Fischbrut, dienen als Laichplatz für Fische, Amphibien und andere Wassertiere und bieten der Vogelwelt Nistplätze, Schutz und Nahrung

  6. 350Wie heißt die Ablassvorrichtung bei einem Fischteich?

    Mönch

  7. 351Worauf ist bei der fischereilichen Bewirtschaftung junger Baggerseen besonders zu achten?

    Geringe Fruchtbarkeit

  8. 352Was ist eine Besonderheit junger Baggerseen?

    Geringer Nährstoffgehalt

  9. 353Bis zu welcher Tiefe können grüne Pflanzen in unseren Seen dauerhaft leben?

    Soweit genügend Licht eindringt

  10. 354Bei welcher Wassertemperatur hat Wasser seine größte Dichte?

    +4° C

  11. 355Warum schwimmt Eis?

    Weil Eis eine geringere Dichte als Wasser hat

  12. 356Wo ist der Sauerstoffgehalt eines eutrophen Sees am höchsten?

    In der oberen Wasserschicht (Oberflächenwasser) und der Uferzone

  13. 357In welcher Zone eines eutrophen stehenden Gewässers kommt es zuerst zu Sauerstoffmangel?

    In der Tiefenzone

  14. 358In welcher Reihenfolge kommen in stehenden Gewässern die Wasserpflanzen vom Ufer zur Seemitte hin vor?

    Gelegegürtel, Schwimmblattpflanzen, Unterwasserpflanzen

  15. 359Wann gelangt Sauerstoff in das Tiefenwasser von eutrophen stehenden Gewässern?

    Während der Vollzirkulation

  16. 360In welchen Jahreszeiten kommt es bei den meisten Seen typischerweise zur Vollzirkulation?

    Frühjahr und Herbst

  17. 361Was ist unter der Vollzirkulation eines Sees zu verstehen?

    Vollständige Vermischung von Tiefen- und Oberflächenwasser

  18. 362Was versteht man unter der Sommerschichtung (Sommerstagnation) eines Sees?

    Eine warme Oberflächenschicht lagert sich stabil über eine kühle Tiefenschicht

  19. 363Welcher Karpfenfisch kommt in hochgelegenen Bergseen oft sehr häufig vor?

    Elritze

  20. 364Welche Merkmale kennzeichnen einen Zandersee unter anderem?

    Krautarm, Wasser trüb

  21. 366Welche Fischart lebt vorzugsweise in der Freiwasserzone eines Sees?

    Felchen

  22. 367Welcher Bereich eines stehenden Gewässers ist für Fische am nahrungsreichsten?

    Uferzone

  23. 368Zu welcher Tageszeit ist der Sauerstoffgehalt in eutrophen Gewässern in der Regel am geringsten?

    In den frühen Morgenstunden

  24. 369Zu welcher Tageszeit ist der Sauerstoffgehalt in eutrophen Gewässern in der Regel am höchsten?

    Am Spätnachmittag

  25. 370Was versteht man unter einem Nahrungsnetz eines Gewässers?

    Verschiedene Arten, die untereinander eine Nahrungsbeziehung haben

  26. 371Welches Tier ist ein typisches Fischnährtier in einem Forellenbach?

    Bachflohkrebs

  27. 372Welches Fischnährtier ist für Karpfen besonders wertvoll?

    Zuckmückenlarve

  28. 373Wodurch zeichnet sich ein oligotropher See unter anderem aus?

    Der Sauerstoffgehalt des Wassers ist hoch bis zum Grund

  29. 374Was ist typisch für einen eutrophen und tiefen See?

    Am Gewässergrund ist in der warmen Jahreszeit oftmals nur wenig Sauerstoff vorhanden

  30. 376Wo findet die Primärproduktion in einem tiefen, stehenden Gewässer statt?

    Oberflächenwasser der Freiwasserzone

    Uferzone

  31. 377In der sauerstoffarmen Tiefenzone eines Stillgewässers

    kommt es oftmals zu Ablagerungen von Muschel- und Schneckenschalen und anderen absinkenden, toten Organismen

    ist die Produktion oftmals gering

  32. 378Die Uferzone eines Stillgewässers

    bietet vor allem Wirbellosen, aber auch Fischarten wie Hecht, Schleie und Rotauge gute Lebensraumbedingungen

    sind bevorzugte Laichhabitate diverser Fischarten

  33. 379Was macht einen guten Angelplatz in Bezug auf einen guten Fang unter anderem aus?

    Hier gibt für Fische attraktive Strukturen wie tiefe Kolke oder Scharkanten

  34. 380Worauf ist bei der Auswahl des Angelplatzes zu achten?

    Eventuelle Einschränkungen aufgrund von Schongebieten sind unbedingt zu berücksichtigen

    Auf die Uferbeschaffenheit und darauf, dass ein Fisch gut angelandet und versorgt werden kann

  35. 381Haben flache Ufer in Seen und größeren Fließgewässern eine besondere Bedeutung für den Fischbestand?

    Ja, weil Jungfische in Flachzonen vor größeren Fressfeinden geschützt sind

    Ja, weil diese Bereiche zahlreiche Fischnährtiere aufweisen und damit für viele Fische ideale Laichplätze und Aufwuchszonen bieten

  36. 382Welche Eigenschaften eines Fließgewässers nehmen von der Quelle bis zur Mündung zu?

    Temperatur

    Artenzahl

  37. 383Welche Abfolge der Fischregionen vom Oberlauf zum Unterlauf ist richtig?

    Forellenregion, Äschenregion, Barbenregion, Brachsenregion, Kaulbarsch-Flunderregion

  38. 384Welche Wasserpflanze findet man in der Forellenregion?

    Quellmoos

  39. 385Welche Fischarten leben hauptsächlich in der Brachsenregion?

    Rotauge und Güster (Blicke)

  40. 386Welche Fischregion liegt der Quelle am nächsten?

    Forellenregion

  41. 387Wo lebt gewöhnlich die Groppe?

    Forellenregion

  42. 388Welches ist der Leitfisch der Forellenregion?

    Bachforelle

  43. 389In welcher Fischregion kann es am Grund des Gewässers naturbedingt zu Sauerstoffmangel kommen?

    Brachsenregion

  44. 390Was trifft auf die Brachsenregion zu?

    Niedrige Strömungsgeschwindigkeit

    Sauerstoffmangel am Gewässergrund möglich

  45. 391Was ist kennzeichnend für die Brachsenregion?

    Weist nur eine geringe Strömung auf

  46. 392Welche Fischregionen sind von der Quelle bis zur Mündung ins Meer zu unterscheiden?

    Forellenregion, Äschenregion, Barbenregion, Brachsenregion und Kaulbarsch-Flunderregion

  47. 393Welche Eigenschaften kennzeichnen die Barbenregion?

    Kiesig-sandiger Untergrund, fließendes und sauerstoffreiches Wasser

  48. 394Welche Fischart kommt in der Äschenregion natürlicherweise nicht vor?

    Wels

  49. 395Was versteht man unter einem Altwasser (Altarm)?

    Ein ganz oder einseitig vom Hauptgewässer abgeschnittener Seitenteil eines Flusses

  50. 396Welches ist die größte Gefahr für den Fortbestand von Auengewässern?

    Verlandung durch fehlende Fließgewässerdynamik

  51. 397Welche fischökologische Bedeutung haben Altarme unter anderem?

    Kinderstube für viele Fischarten

    Laichplätze und Nahrungsgründe für viele Fischarten

  52. 398Unter künstlichen Fließgewässern versteht man?

    von Menschenhand erschaffene Wasserkörper wie z.B. Schifffahrtskanäle

  53. 399An welchen Stellen im Fluss liegen gute Fangstellen?

    In tiefen, gut durchströmten Zügen

    Direkt neben Unterwasserstrukturen

  54. 400Weshalb ist die Durchgängigkeit von Fließgewässern von Bedeutung?

    Für die Laichwanderungen von Fischen

    Für den genetischen Austausch (Diversität) innerhalb der Fischarten

  55. 401Welchen Sauerstoffgehalt des Wassers (mg/l) benötigt die Bachforelle mindestens, um dauerhaft keinen Schaden zu nehmen?

    7 mg/l

  56. 402In welcher Region eines Flusses kommen die meisten Fischarten vor?

    Brachsenregion

  57. 403Welche Fischart kann auch in kleineren Fließgewässern der Forellenregion vorkommen?

    Schmerle

  58. 404Welche Fischgruppe kommt in der Brachsenregion in der Regel nicht vor?

    Felchenartige (Coregonen)

  59. 405Welche Fischarten kommen in der Forellenregion vor?

    Groppe

    Elritze

  60. 406Welche Gewässer sind über das ganze Jahr und vom Gewässerboden bis zur Wasseroberfläche sauerstoffgesättigt?

    Schnell fließende Bäche der Forellenregion

  61. 407Welches Wasser ist in der Regel sauerstoffarm?

    Quellwasser

  62. 408Welcher chemische Stoff ist zur Selbstreinigung eines Gewässers notwendig?

    Sauerstoff

  63. 409Welche Organismen in den Gewässern stehen am Anfang der Nahrungskette?

    Einzellige Algen

  64. 410Was geschieht bei der Selbstreinigung eines Gewässers?

    Chemische und biologische Prozesse bewirken den Abbau von organischen Substanzen zu anorganischen Pflanzennährstoffen

  65. 411Wo leben in der Regel die Fischnährtiere in Gebirgsbächen?

    Am Gewässerboden auf, zwischen und unter den Steinen

  66. 412Welche Fischnährtiere kommen normalerweise in der Forellenregion häufig vor?

    Steinfliegen-, Eintagsfliegen-, Köcherfliegenlarven

  67. 413Welcher Gewässerbereich ist am sauerstoffreichsten?

    Forellenregion eines Fließgewässers

  68. 414In welcher Fischregion sind die Temperaturschwankungen des Wassers im Jahresverlauf am größten?

    Brachsenregion

  69. 415In welcher der aufgeführten Fischregionen sind die Temperaturschwankungen des Wassers im Jahresverlauf am geringsten?

    Forellenregion

  70. 416Welche Fischarten leben vorzugsweise in sommerkalten Gewässern?

    Groppe

    Bachforelle

  71. 417Welche Funktionen besitzen Flachwasserzonen im Fließgewässer?

    Lebensraum für Jungfische

    Laichplätze für bestimmte Fischarten

  72. 418Ein artenreiches Fischgewässer

    besitzt vielfältige Strukturen und Fließgeschwindigkeiten

  73. 419Schwarzmundgrundeln halten sich bevorzugt

    in Steinschüttungen der Uferbereiche auf

  74. 420Die Aufenthaltsorte von Fischen in Gewässern sind unter anderem abhängig

    vom Alter der Fische

    von der Tages- und Jahreszeit

  75. 421Der Wels hält sich tagsüber bevorzugt

    in strukturreichen Habitaten (z.B. Totholz) auf

  76. 422Einen guten Angelplatz zeichnet aus:

    eine große Anzahl potenzieller Standplätze für große Fische der Zielfischarten

    die Möglichkeit, einen gefangenen Fisch sicher zu landen

  77. 423Gute Angelplätze

    werden mit zunehmender Erfahrung sichtbar

    können im Frühjahr anders liegen als im Herbst

  78. 424Sind die Pflanzennährstoffe in Gewässern von fischereibiologischer Bedeutung?

    Ja, sie sind Grundlage der Nahrungskette

  79. 425Welche der folgenden Stoffe sind wichtige Pflanzennährstoffe?

    Stickstoff und Phosphor

  80. 426Welche Organismen produzieren mit Hilfe der Sonnenenergie organische Stoffe aus anorganischen Stoffverbindungen?

    Grüne Pflanzen

  81. 427Welche Organismen produzieren Sauerstoff?

    Unterwasserpflanzen sowie das pflanzliche Plankton

  82. 428Welche Wasserpflanzen sind fischereilich besonders wertvoll?

    Pflanzen der Gelegezone

    Unterwasserpflanzen, besonders Laichkräuter

  83. 429Welche Wasserpflanzen sind in stehenden Gewässern gute Sauerstoffspender?

    Laichkräuter

  84. 430Welches sind Schwimmblattpflanzen?

    Wasserlinsen, Seerosen, Wassernuss

  85. 431Welche Wasserpflanze gehört zu den Schwimmblattpflanzen?

    Wasserknöterich

  86. 432Welche Schwimmblattpflanze ist nicht im Boden verankert?

    Wasserlinse

  87. 433Welche Pflanzen zählen zu den Unterwasserpflanzen?

    Wasserpest, Hornkraut

  88. 434Die Kanadische Wasserpest ist

    eine bei uns nicht heimische Wasserpflanze

  89. 435Welche Unterwasserpflanze ist für die Forellenregion typisch?

    Quellmoos

  90. 436Ist die Gewässersohle für Fische wichtig?

    Ja, da eine abwechslungsreiche Sohle vielfältige Lebensräume für Fische bietet

  91. 437Welche Bedeutung haben Kolke für Fische?

    Sie stellen bevorzugte Standplätze für große Fische dar

  92. 438Auf was hat der Transport von Kies und Sand im Gewässer Einfluss?

    Lebensraumvielfalt

    Laichplätze und Fischstandplätze

  93. 439Welchen Nutzen hat Totholz für die Fischerei?

    Auf dem Totholz leben Fischnährtiere, welche Fischen als Nahrung dienen

    Im Totholz verstecken sich Fische vor Räubern

  94. 440Wann ist die Wirkung von Totholz für Fische am größten?

    Wenn große Einheiten von Totholz großflächig eingesetzt werden

    Wenn das Lückensystem für Fische gerade noch besiedelbar ist und fischfressende Vögel hier nicht eindringen können

  95. 442Wodurch kann gefährlicher Sauerstoffschwund auftreten?

    Wenn nach einer Algenblüte die abgestorbenen Substanzen zu Boden sinken

    Bei starker Belastung mit organischem, biologisch abbaubarem Material

  96. 443Durch welche Witterungsverhältnisse wird in eutrophen Stillgewässern die Gefahr von Fischsterben infolge von Sauerstoffmangel begünstigt?

    Warme windstille Nächte

  97. 444Ein eutrophes Gewässer weist

    ein hohes Algenaufkommen auf

  98. 445Wodurch kann in einem Gewässer eine für Fische gefährliche Sauerstoffzehrung besonders leicht auftreten?

    Durch absterbende Algen

  99. 446Was versteht man unter Algenblüte?

    Massenentwicklung von pflanzlichem Plankton

  100. 447Wo kommen Wasserasseln gehäuft vor?

    In belasteten Gewässern

  101. 448Wo sind Wasserasseln gehäuft zu erwarten?

    In Gewässern der Güteklasse III

  102. 449Wo wirkt sich die Einleitung von sauerstoffzehrenden Abwässern in Fließgewässern am stärksten auf die Fische aus?

    Eine gewisse Strecke unterhalb der Einleitungsstelle

  103. 450Wie reagieren Fische im Allgemeinen auf Sauerstoffmangel?

    Fische kommen an die Oberfläche und schnappen nach Luft (Notatmung)

  104. 451Welche pH-Werte sind für die heimischen Fischarten am günstigsten?

    pH-Werte um 7

  105. 452Wodurch kann im Gewässer Sauerstoffmangel entstehen?

    Durch organische, fäulnisfähige Abwässer

  106. 453Wodurch können starke Sauerstoffzehrungen verursacht werden?

    Fäulnisfähige Abwässer

    Einleitungen aus Regenüberlaufbecken

  107. 454Welche Abwässer verursachen Schädigungen der Schleimhaut?

    Ätzende Abwässer mit hohem pH-Wert

  108. 455Warum sind Baustellenabwässer (Zement-, Beton- und Baukalkwässer) fischschädlich?

    Weil sie stark alkalisch sind und ätzend wirken

  109. 456Welche Fischart ist im Laufe ihres Lebenszyklus auf Feinsedimente angewiesen?

    Bachneunauge

  110. 457Können starke Feinsedimenteinträge Gewässerorganismen schaden?

    Ja, sie können das Kieslückensystem verstopfen und beeinträchtigen damit die Ei- und Larvenentwicklung verschiedener Fischarten

    Ja, Wasserpflanzen können in ihrem Wachstum beeinträchtigt werden

  111. 458Haben unnatürlich hohe Feinsedimenteinträge einen Einfluss auf Fische?

    Ja, sie können die Kiemenfunktion der Fische beeinträchtigen

  112. 459Ist durch Lehm oder Ton deutlich eingetrübtes Wasser fischschädlich?

    Ja, weil die Kiemenfunktion des Fisches durch die Trübstoffe beeinträchtigt werden kann

  113. 460Bei welcher Wassertemperatur ist die Löslichkeit des Sauerstoffs am höchsten?

    +1° C

  114. 461Wie beeinflusst die Wassertemperatur die Löslichkeit von Sauerstoff?

    Kaltes Wasser nimmt mehr Sauerstoff auf als warmes

  115. 462Wann löst sich am wenigsten Sauerstoff im Wasser?

    Bei warmem Wasser

  116. 463Welchen Einfluss hat die Wassertemperatur auf den Sauerstoffgehalt?

    Kaltes Wasser kann mehr Sauerstoff binden

  117. 464Welche Fischarten sind gegenüber Sauerstoffmangel besonders empfindlich?

    Bachforelle und Äsche

  118. 465Welche Fischarten werden durch die zunehmenden Temperaturen infolge des Klimawandels negativ beeinflusst?

    Quappe und Bachforelle

  119. 466Welche Fischarten werden durch die steigenden Temperaturen infolge des Klimawandels positiv beeinflusst?

    Wels

    Karpfen

  120. 467Können sich die typischen Fischregionen eines Fließgewässers infolge des Klimawandels zukünftig verschieben?

    Ja, sie verschieben sich weiter in die Oberläufe Richtung Quelle der Gewässer

  121. 468Welche fisch- und gewässerökologischen Folgen bringt der Klimawandel unter anderem mit sich?

    Temperaturstress für kälteliebende Arten

    Reduktion der Lebensraumfläche der Forellenregion

  122. 469Welche Maßnahmen am Gewässer könnten den temperaturbedingten Folgen des Klimawandels ggf. entgegenwirken?

    Schaffung von Rückzugshabitaten

    Sicherung des Abflusses durch Reduktion der Wasserentnahmen

  123. 470Welche Maßnahmen am Gewässer können den temperaturbedingten Folgen des Klimawandels entgegenwirken?

    Vermeidung zusätzlicher Wärmeeinleitungen

    Beschattung der Fließgewässer durch Ufergehölze

  124. 471Wie kann man den Fischbestand in einem Gewässer fördern?

    Defizite am Gewässer (ungenügende Wasserqualität und Strukturgüte) ermitteln und beseitigen

  125. 472Was wirkt sich auf den Fischbestand eines Flusses nachteilig aus?

    Flussbegradigung

  126. 473Ist die Struktur des Gewässergrundes von fischereibiologischer Bedeutung?

    Ja, da die meisten Lebewesen einen abwechslungsreichen Untergrund benötigen

  127. 474Wie kann der natürliche Fischbestand im Rahmen des Gewässerausbaus unterstützt werden?

    Durch die Herstellung funktionsfähiger Fischaufstiegs- und Fischabstiegsanlagen an Querbauwerken

    Zusätzliche Wassererwärmungen vermeiden

  128. 475Was kann die fischereiliche Bewirtschaftung von Talsperren erschweren?

    Häufige Änderung des Wasserstandes

  129. 476Welche Aussagen über Querbauwerke sind richtig?

    Fischwanderungen werden eingeschränkt oder völlig unterbunden

    Sie führen zu einer Zerschneidung der Lebensräume

  130. 477Was sind Fischaufstiegsanlagen?

    Spezielle Bauten, die den Fischen die Überwindung von Hindernissen, wie z.B. Stauwehren, ermöglichen

  131. 478Welches sind Funktionen von Fischaufstiegsanlagen?

    Sie dienen in erster Linie dem Aufstieg der Fische in höher gelegene Gewässerabschnitte

    Sie ermöglichen die Laichwanderungen der Fische

  132. 479Welche Folgen können der Gewässerausbau und die Herstellung von Wasserkraftanlagen haben?

    Sie führen zu Veränderungen des Temperaturregimes

    Sie führen zu Veränderungen des Abflussregimes

  133. 480Warum ist es sinnvoll, Wehre in einem Fließgewässer zu entfernen (schleifen)?

    Weil dadurch wertvoller Fließgewässerlebensraum wiederhergestellt wird

    Die Durchgängigkeit im Gewässer wird wieder vollständig hergestellt

  134. 481Worunter leidet der Geschiebetransport in den heimischen Fließgewässern?

    Der Geschiebetransport wird durch die in vielen Fließgewässern vorhandenen Flussverbauungen eingeschränkt

    Durch die ständige Entnahme von Geschiebe im Rahmen der Gewässerunterhaltung

  135. 482Ein eingeschränkter Geschiebetransport

    verhindert intakte Kieslaichplätze

  136. 484Weshalb sind flache Ufer in Fließgewässern für Fische wichtig?

    Flachufer sind bedeutende Jungfischlebensräume

    Flache Ufer bieten Fischen Ausweichmöglichkeiten bei Hochwasserereignissen

  137. 485Warum können sich Gewässerausbau und Gewässerunterhaltung nachteilig auf Fische und Fischerei auswirken?

    Weil die Gefahr besteht, dass natürliche Lebensräume zerstört oder beeinträchtigt werden

  138. 486Welche Tiere werden von Raubfischen hauptsächlich gefressen?

    Fische

  139. 487Wirken sich viele Kormorane an Fließgewässern auf den Fischbestand aus?

    Ja, vor allem Fische der mittleren Längenklassen sind weniger häufig oder fehlen

    Ja, bestimmte Arten gehen stark zurück

  140. 488Welche Vogelarten legen Bruthöhlen in steilen Uferabbrüchen an?

    Uferschwalbe

    Eisvogel

  141. 490Welche Tiere ernähren sich zu großen Anteilen von Fischen?

    Fischotter

    Eisvogel

  142. 491Welche Fische fressen Otter vorzugsweise?

    Als Nahrungsopportunist alle Fischarten und -größen

  143. 492Bei welchen Arten handelt es sich um Neophyten?

    Indisches Springkraut

    Kanadische Wasserpest

  144. 494Welches Merkmal unterscheidet invasive Grundeln von der heimischen Groppe?

    Die Bauchflossen von Grundeln sind zu einer Saugscheibe zusammengewachsen

  145. 495Weshalb stellt das Vorkommen und die Ausbreitung des Signalkrebses in den heimischen Gewässern eine Gefahr für die dortige Lebensgemeinschaft dar?

    Der Signalkrebs verdrängt heimische Krebsarten

    Der Signalkrebs ist Überträger der Krebspest

  146. 496Welche Aussagen über invasive Arten treffen zu?

    Die Verdrängung oder sogar Ausrottung der heimischen Arten durch invasive Arten kann die biologische Vielfalt verringern

    Durch Einschleppung von Krankheitserregern über invasive Arten können heimische Arten beeinträchtigt oder sogar ausgerottet werden

  147. 497Worauf müssen Angler in Hinsicht auf Neozoen und Neophyten achten?

    Auf die Vermeidung einer weiteren Verbreitung von Neophyten über Pflanzenteile, die sich an Gerätschaften oder Kleidung festgesetzt haben

    Auf die Entnahme invasiver Fischarten

  148. 498Welche Maßnahmen können helfen, um die Entwicklung der Fischbestände in den heimischen Gewässern zukünftig zu fördern?

    Beschattung der Gewässer

    Förderung und Wiederherstellung der Gewässervernetzung

  149. 499Welche der nachfolgenden Maßnahmen tragen zur einer Lebensraumverbesserung der Fischbestände bei?

    Rückbau von gepflasterten Uferbereichen

    Eintrag von Kies in die Äschenregion als Kieslaichplatz

  150. 500Welcher Faktor fördert die Entwicklung von pflanzlichem Plankton (Phytoplankton) in einem See besonders?

    Eintrag von Phosphor

  151. 501Das Algenaufkommen ist in einem eutrophen Gewässer?

    hoch

  152. 502Trifft es zu, dass ein Fischbesatz immer hilft, den Anteil fangbarer Fische im Gewässer zu erhöhen?

    Nein, da der Besatz nur in Ausnahmefällen zu einem erhöhten Anteil an fangbaren Fischen führt

  153. 503Welche Aussagen fördern die ordnungsgemäße Bewirtschaftung von Fischbeständen?

    Vor einem möglichen Besatz prüft der qualifizierte Gewässerwart die Notwendigkeit für einen Fischbesatz und stellt einen Besatzplan auf

    Vorgaben zum Fischbesatz in Pachtverträgen und Hegeplänen der Fischereibehörde sind zu befolgen

  154. 504Wodurch wird die Entwicklung des Phytoplanktons am stärksten gefördert?

    Phosphorverbindungen

  155. 505Was versteht man unter dem natürlichen fischereilichen Ertragspotenzial eines Gewässers?

    Der maximal mögliche Fischertrag im Gewässer (kg/ha und Jahr) ohne den Bestand zu überfischen

  156. 506Wie hoch ist das fischereiliche Ertragspotenzial in Coregonenseen der Voralpen?

    Gering, zwischen 2 - 10 kg/ha im Jahr

  157. 507Wie hoch ist das fischereiliche Ertragspotenzial in kalkreichen Fließgewässern?

    Hoch, zwischen 80 - 150 kg/ha im Jahr

  158. 508Wie hoch ist das fischereiliche Ertragspotenzial in kalkarmen Fließgewässern?

    Mittel, zwischen 20 - 60 kg/ha im Jahr

  159. 509Wie hoch ist das fischereiliche Ertragspotenzial in neu entstandenen Baggerseen?

    Gering, zwischen 2 - 10 kg/ha im Jahr

  160. 510Wie hoch ist das fischereiliche Ertragspotenzial in angebundenen Altgewässern?

    Sehr hoch, über 200 kg/ha im Jahr

  161. 513Wofür sind Kenntnisse über die fischereiliche Ertragsfähigkeit eines Gewässers unter anderem nötig?

    Zur Ermittlung der Anzahl möglicher Erlaubnisscheine für ein Gewässer

    Zur Ermittlung gegebenenfalls notwendiger Besatzmengen

  162. 514Wodurch können Fehlbesätze im Gewässer vermieden werden?

    Durch Kenntnisse über die natürliche Ertragsfähigkeit des Gewässers

    Durch Kenntnisse über den vorhandenen Fischbestand im Gewässer und unter Berücksichtigung von Fangstatistiken

  163. 515Wie wird die natürliche Ertragsfähigkeit eines Gewässers ermittelt?

    Auf der Grundlage der Nährtiere, der mittleren Wassertemperatur und der Gewässerstrukturen

  164. 516Welche Gewässer sind fischereilich wenig fruchtbar?

    Kalkarme Gewässer

  165. 517Was weisen fischereilich sehr fruchtbare Gewässer oft auf?

    Einen hohen Kalkgehalt

  166. 519Welchen Zweck hat unter anderem die Schonzeit?

    Sie soll den Bestand der jeweiligen Fischart sichern

  167. 520Welches öffentliche Interesse besteht an der fischereilichen Hege?

    Erhaltung und Förderung artenreicher, gesunder Fischbestände

    Schaffung und Erhaltung von Lebensräumen im und am Wasser

    Erhaltung der natürlichen Ertrags- und Reproduktionsfähigkeit der Gewässer und der Fischbestände

  168. 522Für die Hege des Fischbestandes sind Informationen notwendig über

    den Altersaufbau und das Wachstum der Fische

    die Artenvielfalt der Fische

    die natürliche Ertragsfähigkeit des Gewässers

    die Gewässergüte

  169. 524Was bedeutet „Hege“ in und an einem Fischgewässer?

    Maßnahmen, die auf die Erhaltung und Förderung der Lebensgemeinschaft in den Gewässern abzielen

    Förderung von gefährdeten Fischarten in geeigneten Gewässern

  170. 525Bei welchen der nachfolgend aufgeführten Punkte handelt es sich um sachgemäße Maßnahmen im Rahmen der ordnungsgemäßen Hege des Fischbestandes?

    Das Führen einer Fang- und Besatzstatistik

    Die Schaffung von Laich- und Aufwuchsplätzen

  171. 526Was sind sachgemäße Maßnahmen der fischereilichen Hege?

    Schaffung vielfältiger Gewässerstrukturen

    Notwendige Fischentnahmen

  172. 527Zu den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Ausübung der Angelfischerei gehört

    ein an das jeweilige Gewässer angepasster Fischbesatz

  173. 528Zu den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Ausübung der Angelfischerei gehört es, dass

    keine oder nur geringe Mengen zum Anfüttern verwendet werden

    jeder Angler über seinen Fang Buch führt und dass zum Ende eines jeden Jahres alle Fänge in einer Fangstatistik zusammengetragen werden

  174. 530Welche Grundsätze sind unter anderem zu berücksichtigen, um den wirtschaftlichen und ökologischen Erfolg von Besatzmaßnahmen zu sichern?

    Der Grund einer Besatzmaßnahme ist vorab zu prüfen, z.B. eingeschränkte natürliche Fortpflanzung oder Wiederansiedlung

  175. 531Welches sind Hegeinstrumente der Fischerei?

    Maßnahmen in Gewässern, welche die Lebensbedingungen von Fischen verbessern

    Melden von schädigenden Ereignissen am Gewässer an den Gewässerwart

    Maßnahmen in Gewässern, welche die Laichmöglichkeiten von Fischen verbessern

    Ordnungsgemäßes Führen des Fangbuches

  176. 533Welches sind die Kriterien eines fischereifachlich ordnungsgemäßen Besatzes?

    Ökologische und fischereibiologische Gesichtspunkte

  177. 534Unter welchem Leitgedanken ist Fischbesatz vorzunehmen?

    Der richtige Fisch ins richtige Gewässer

  178. 535Welche Faktoren bestimmen den Fischbesatz?

    Natürliche Ertragsfähigkeit des Gewässers

    Gewässergröße

  179. 536Wann ist ein dem Gewässer angepasster Fischbesatz erforderlich?

    Wenn die natürlichen Laich- und Aufwuchsplätze fehlen

  180. 537Welche Fischarten sollten in einem Fischwasser nicht gemeinsam gefördert werden?

    Bachforelle und Hecht

    Bachforelle und Aal

  181. 538Wodurch kann das biologische Gleichgewicht in Gewässern gestört werden?

    Durch nicht standortgerechten Fischbesatz

  182. 539Was ist beim Erwerb von Besatzfischen besonders zu beachten?

    Die Fische müssen frei von Parasiten und Fischkrankheiten sein

  183. 540Weshalb muss an vielen Gewässern die Befischungsintensität festgelegt werden?

    Damit der Fischbestand nicht überfischt wird

    Damit durch die mögliche Fischentnahme nicht die natürliche Ertragsfähigkeit überschritten wird

  184. 543Kann man bei einem verbutteten Fischbestand mit einem Besatz zur „Blutauffrischung“ das Wachstum der Fische fördern?

    Nein

  185. 544Fischbesatz kann durchgeführt werden als

    Wiedereinbürgerungsbesatz

    Erhaltungsbesatz

  186. 545Welche Eigenschaften sollten Besatzfische in der Regel besitzen?

    So groß wie nötig, so klein wie möglich

    Standortgerecht

  187. 546Welche Gefahren sind mit einem Fischbesatz verbunden?

    Einschleppen von Fischkrankheitserregern

    Einschleppen von nicht heimischen Fischen

  188. 547Was ist beim Fischbesatz zu beachten?

    Wenn möglich, sollten Besatzfische aus dem gleichen Gewässersystem stammen

  189. 548Unter welchen Aspekten ist ein Fischbesatz berechtigt?

    Nach Fischsterben größeren Ausmaßes

    Zur Wiedereinbürgerung von gefährdeten Fischarten in geeignete Gewässer

  190. 549Ist ein Regelbesatz zum Ausgleich des Befischungsdrucks mit dem Fischereigesetz vereinbar?

    Nein

  191. 550Welche Erkrankung kann leicht auftreten, wenn die Fische beim Aussetzen nicht schonend behandelt werden?

    Verpilzung der Haut

  192. 551Wonach hat sich der Umfang des Fischbesatzes zu richten?

    Nach Größe und Beschaffenheit des Gewässers

    Nach dem natürlichen Nahrungsangebot

  193. 552Welche Auswirkungen hat ein Überbesatz?

    Die Fische wandern ab, wenn sie die Möglichkeit haben

    Erhöhte Nahrungskonkurrenz führt zu unterernährten Fischen

  194. 553Wie alt sollen Besatzfische bevorzugt sein?

    Brütlinge, ein- oder höchstens zweisömmrige Setzlinge

  195. 554Wie werden Hechtsömmerlinge ausgesetzt?

    An vielen Stellen und in kleinen Mengen in Ufernähe, wenn möglich über Krautbänken

  196. 555Wovon ist die Besatzmenge des Hechtes abhängig?

    Von den vorhandenen Einstandsflächen

  197. 556Wie sollen Hälter- und Transportgefäße beschaffen sein?

    Möglichst groß mit glatten Innenwänden und abgedunkelt

  198. 557Worauf ist bei einem Fischbesatz zu achten?

    Die Fische sind auf Parasiten oder erkennbare Krankheiten zu kontrollieren

    Die Fische müssen an die Wassertemperatur des Gewässers angepasst werden

  199. 558Warum ist beim Fischbesatz ein Ausgleich zwischen der Wassertemperatur im Transportbecken und im Gewässer erforderlich?

    Zur Vermeidung von Schock- und Stresszuständen für die Fische

  200. 559Welche Verletzungen können beim Transport und beim Einsetzen von Fischen auftreten?

    Haut- und Flossenschäden

  201. 560Durch wen werden krankheitsverdächtige Fische untersucht?

    Fischgesundheitsdienst

  202. 561Wie sollen erkrankte Fische dem Fischgesundheitsdienst überbracht werden?

    Möglichst lebend und nach telefonischer Absprache

  203. 562Was ist bei einem Fischbesatz in nach der Fischseuchenverordnung zugelassenen Gebieten zu beachten?

    Es dürfen nur Fische mit der entsprechenden Gesundheitsbescheinigung nach der Fischseuchenverordnung eingesetzt werden

  204. 563Wofür sind Fangstatistiken von Bedeutung?

    Zur Erfassung von Defiziten am Fischbestand

    Zur Planung und Bewertung von Hegemaßnahmen

  205. 564Was kann von Fangstatistiken unter anderem abgeleitet werden?

    Defizite am Fischbestand

    Hegemaßnahmen

    Befischungsintensität

    Befischungsdruck

  206. 566Welche Angaben sind für die Fangstatistik wichtig?

    Fischart und Anzahl

    Erfolglose Angeltage

    Gewässerangabe

    Datum, Uhrzeit

    Fangdatum und Fischart

    Länge und Gewicht des Fisches

  207. 568Wozu dient eine Fangstatistik?

    Grundlage der fischereilichen Bewirtschaftung

Woher die Fragen kommen

Aus dem Fragenkatalog zur staatlichen Fischerprüfung in Baden-Württemberg, herausgegeben vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V. und abgestimmt mit dem Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Stand 20.07.2024.

Zwei Dinge, die du dazu wissen solltest.Erstens: Der Katalog ist der von Baden-Württemberg. Fischkunde, Gewässerökologie und Gerätekunde sind bundesweit dieselben — ein Hecht laicht in Bayern nicht anders als in Niedersachsen. Für dein Bundesland kann die Prüfung aber anders aufgebaut sein, andere Fragen stellen oder eine andere Punkteverteilung haben.

Zweitens: Nicht jede Katalogfrage steht hier. Wir haben die aussortiert, die sich auf eine Abbildung beziehen, die es in den Daten nicht gibt, die nur aus „Welche Aussage ist richtig?" ohne die dazugehörige Auswahl bestehen, oder die ausdrücklich Baden-Württemberg nennen. Von 689 Katalogfragen bleiben so 614 übrig, die aus sich heraus beantwortbar sind — auf der Übersicht steht aufgeschlüsselt, was warum fehlt.

Drittens: Das Kapitel Fischereirecht ist hier bewusst nicht enthalten. Fischereirecht ist Landesrecht, und eine baden-württembergische Rechtsfrage wäre für jeden Prüfling außerhalb von Baden-Württemberg im Zweifel falsch. Dafür gibt es dieSchonzeiten und Mindestmaße, die wir je Bundesland aus der jeweiligen Landesverordnung führen. Die Rechtskunde deines Landes holst du dir beim Vorbereitungskurs oder bei deiner Fischereibehörde.

Die anderen Prüfungsgebiete

Zusammen 614 Fragen —zur Übersicht.